OffenAusschreibung · 17DienstleistungsauftragAMP / GPATED 114/2026

SV-KWA-260520-004 Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM IT als Managed Service

Auftraggeber

Veröffentlichung (ABl.)

16.06.2026

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

München (80992) — DE212

Ausgewählte Bewerber

1 – 5

Beschreibung

Ausgeschrieben wird ein Managed Service für den Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM. Diese Technik wird genutzt, um dezentrale technische Standorte über bestehende Kupferleitungen an das Netz der SWM anzubinden, wenn dort keine Glasfaser verfügbar ist. Betroffen sind unter anderem technische Anlagen aus den Bereichen Wärme, Kälte, Gas und Wasser. Der Auftragnehmer übernimmt den Betrieb der SHDSL-Komponenten sowie des zugehörigen Management-Systems. Dazu gehören vor allem die laufende Analyse und Pflege der Infrastruktur, die Bearbeitung von Störungen sowie die Unterstützung bei der Fehlerdiagnose. Der Auftraggeber bleibt jedoch für bestimmte Bereiche selbst verantwortlich, zum Beispiel für das übergeordnete Netz, die passive Kupferverkabelung, die Stromversorgung vieler Umsysteme und das zentrale Ticket-System. Störungen werden ausschließlich vom Auftraggeber im Ticket-System angelegt, entweder manuell oder automatisch durch Monitoring. Der Auftragnehmer bearbeitet diese Tickets nach den vereinbarten Prozessen und Fristen. Zusätzlich erstellt der Auftragnehmer ein fachliches Monitoring-Konzept, während die technische Einrichtung und der Betrieb des Monitorings beim Auftraggeber verbleiben. Der Vertrag ist auf drei Jahre angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um zweimal je zwölf Monate. Zu Beginn gibt es eine Transition-Phase, in der Zugänge eingerichtet, Wissen übertragen und die Betriebsübernahme vorbereitet werden. Danach beginnt der Regelbetrieb. Für den laufenden Betrieb gelten klare Service Levels: sehr kritische Störungen müssen rund um die Uhr schnell bearbeitet werden, weniger kritische Störungen innerhalb definierter Servicezeiten. Für besonders schwere Ausfälle gelten kurze Reaktions- und Wiederherstellungszeiten. Bei wiederholten oder starken Abweichungen ist eine Eskalation vorgesehen.

CPV-Codes

7200000064210000

Lose (1)

LOT-0000SV-KWA-260520-004 Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM IT als Managed Service

Ausgeschrieben wird ein Managed Service für den Betrieb der SHDSL-Infrastruktur der SWM. Diese Technik wird genutzt, um dezentrale technische Standorte über bestehende Kupferleitungen an das Netz der SWM anzubinden, wenn dort keine Glasfaser verfügbar ist. Betroffen sind unter anderem technische Anlagen aus den Bereichen Wärme, Kälte, Gas und Wasser. Der Auftragnehmer übernimmt den Betrieb der SHDSL-Komponenten sowie des zugehörigen Management-Systems. Dazu gehören vor allem die laufende Analyse und Pflege der Infrastruktur, die Bearbeitung von Störungen sowie die Unterstützung bei der Fehlerdiagnose. Der Auftraggeber bleibt jedoch für bestimmte Bereiche selbst verantwortlich, zum Beispiel für das übergeordnete Netz, die passive Kupferverkabelung, die Stromversorgung vieler Umsysteme und das zentrale Ticket-System. Störungen werden ausschließlich vom Auftraggeber im Ticket-System angelegt, entweder manuell oder automatisch durch Monitoring. Der Auftragnehmer bearbeitet diese Tickets nach den vereinbarten Prozessen und Fristen. Zusätzlich erstellt der Auftragnehmer ein fachliches Monitoring-Konzept, während die technische Einrichtung und der Betrieb des Monitorings beim Auftraggeber verbleiben. Der Vertrag ist auf drei Jahre angelegt, mit der Möglichkeit einer Verlängerung um zweimal je zwölf Monate. Zu Beginn gibt es eine Transition-Phase, in der Zugänge eingerichtet, Wissen übertragen und die Betriebsübernahme vorbereitet werden. Danach beginnt der Regelbetrieb. Für den laufenden Betrieb gelten klare Service Levels: sehr kritische Störungen müssen rund um die Uhr schnell bearbeitet werden, weniger kritische Störungen innerhalb definierter Servicezeiten. Für besonders schwere Ausfälle gelten kurze Reaktions- und Wiederherstellungszeiten. Bei wiederholten oder starken Abweichungen ist eine Eskalation vorgesehen.

720000002027-01-012032-12-31

Nachprüfungsverfahren

Nachprüfungsstelle

Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern — München

Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Kalendertage nach Absendung (elektronisch oder per Fax) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass der Antragsteller die geltend gemachten Vergabeverstöße, soweit diese vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt wurden, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen, soweit die Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe, gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 - 3 GWB).

Weitere Ausschreibungen dieses Auftraggebers