RES - Neubau Zoorestaurant Zoo Frankfurt, Vergabe Dachabdichtungs- und Spengerlarbeiten
Veröffentlichung (ABl.)
Einreichungsfrist
Verfahrensart
Sitz des Auftraggebers
Sektor
Beschreibung
Dachabdichtungsarbeiten, Spenglerarbeiten und Fassadenverblechungen
CPV-Codes
Lose (1)
Der Zoo Frankfurt möchte sein gastronomisches Angebot durch ein neues Restaurant in zentraler Lage ergänzen. Der hierfür gewählte Standort befindet sich zentral im Zoo direkt an der umlaufenden Zoomauer. Hierdurch ist eine Erschließung zooseitig für die Zoobesucher als auch straßenseitig für externe Besucher außerhalb der Zooöffnungszeiten möglich. Insgesamt steht für den Neubau inklusive der Außenterrassen im Zoobereich, Gemarkung 0477, Flur 385, Flurstück 1/4, eine Fläche von ca. 1.500m² zur Verfügung. Das Zoorestaurant besteht aus zwei oberirdischen Geschossen sowie einem Kellergeschoss. Der BRI beträgt ca. 3.600m³. Die Dachabdichtungsarbeiten umfassen folgende Leistungsbereiche: - Dachabdichtungsarbeiten Hauptdach (Flachdach mit Gefälledämmung) als Warmdach mit zweilagiger bituminöser Abdichtung - Fläche ca. 180 m² - Dachabdichtungsarbeiten Dachterrasse OG (Flachdach mit Gefälledämmung) als Warmdach mit zweilagiger bituminöser Abdichtung - Fläche ca. 110 m² - Terrassenbelag aus Betonplatten, inkl. Unterbau (Splittbett, Filtervlies, Elastomerbahn) - Fläche ca. 110 m² - Dachabdichtungsarbeiten umlaufende Dachauskragungen mit Minimaldämmung - Fläche ca. 45 m² - Abdichtungsarbeiten in erdberührten Bereichen (Sockelbereiche) in Form von PMBC - Punktuelle Abdichtungsarbeiten mit Flüssigkunststoff (FLK) - Lichtkuppel mit Dachausstieg Die Leistungsgrenze für Dacharbeiten im Bereich des Hauptdaches, der umlaufenden Auskragungen und der Dachterrasse ist die obere Lage der Dachabdichtungsarbeiten. Der darüber liegende Aufbau wird durch die Folgegewerke hergestellt. Die Spenglerarbeiten umfassen folgende Leistungsbereiche: - Absturzsicherungssystem - Dacheinläufe, Notentwässerung, Fallrohre - Attikaabdeckungen aus vorbewittertem Titanzink - ca. 250 m - Fassadenverblechung aus Steckfalzpaneelen inkl. Unterkonstruktion - ca. 355 m² - Fensterbänke und umlaufendendes Fassadenblech aus vorbewittertem Titanzink - ca. 100 m Der Ausführungszeitraum verteilt sich auf zwei Abschnitte: - Dachabdichtungsarbeiten: 8 Wochen, beginnend Q4/2026 (Ende November) - Spenglerarbeiten: 6 Wochen, beginnend Q2/2027
Zuschlagskriterien
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4 - VOB-Stelle — Darmstadt
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gem. § 160 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens zum Zwecke der Aufhebung des Zuschlages ist außerdem unzulässig, wenn ein wirksamer Zuschlag erteilt wurde (§ 168 Abs. 2 GWB).