V363_2025 – HiPOLE – Oberflächenanalyseplattform
Veröffentlichung (ABl.)
Vergabedatum
Geschätzter Auftragswert
Verfahrensart
Eingegangene Angebote
Sitz des Auftraggebers
Ausführungsort
Sektor
Beschreibung
Als eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) rund 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das HZB forscht an Lösungen für eine klimaneutrale Gesellschaft. Forschende entwickeln und optimieren effiziente und preiswerte Materialien für Solarzellen, Batterien und Katalysatoren. Diese Energiematerialien sind wesentliche Bausteine auf dem Weg in eine CO2-neutrale und sichere Energieversorgung. Wichtigstes Werkzeug ist die Röntgenquelle BESSY II, welche intensives Licht im weichen Röntgenbereich liefert. Damit wird der Aufbau von Energie- und Quantenmaterialien sowie ihre Funktionsweise untersucht. Das HZB forscht auch an neuen Konzepten für beschleunigerbasierte Röntgenquellen und entwickelt neue Instrumente mit immer höheren Messgenauigkeiten. Das HZB und die Friedrich-Schiller-Universität Jena gründeten 2023 das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) in Jena als dauerhafte Einrichtung des HZB. Führende Expertisen in den Bereichen Energiespeicherung und Photovoltaik, polymere Materialien, künstliche Intelligenz sowie nachhaltige Chemie konnten somit gebündelt werden, um die beschleunigte wissensbasierte Erforschung nachhaltiger Polymermaterialien für skalierbare Energietechnologien voranzubringen. HIPOLE Jena basiert auf drei Forschungssäulen: • Materialdesign und Synthese • Skalierbarkeit, Prototypen und Transfer sowie • Charakterisierung, Theorie, Modellierung und Datenwissenschaften. Der Fokus liegt nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch im Transfer der Forschungsergebnisse. Aktuell sind an HIPOLE Jena rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HIPOLE Jena, unterstützt von sieben assoziierten Mitgliedern der FSU Jena und des HZB, lassen sich fünf Forschungsbereichen zuordnen: 1. Polymere Redox-Flow Batterien, 2. Polymer-basierte Dünnschichtbatterien, 3. Photovoltaik, 4. Funktionale selbstheilende Materialien und 5. Nachhaltige Chemie. Das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen Jena (HIPOLE Jena) beabsichtigt die Anschaffung einer mechanischen Oberflächenanalyseplattform zur Untersuchung von Materialien und Beschichtungen mit einem besonderen Fokus auf der Charakterisierung von selbstheilenden Polymeren.
CPV-Codes
Lose (1)
1 LE Oberflächenanalyseplattform gemäß Leistungsbeschreibung (Technischer Spezifikation) und Vergabeunterlagen
Zuschlagskriterien
Auftragnehmer
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes — Bonn
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.