Zimmerer-, Dachdecker-, und Spenglerarbeiten
Veröffentlichung (ABl.)
Einreichungsfrist
Verfahrensart
Sitz des Auftraggebers
Sektor
Beschreibung
Das denkmalgeschützte Gebäude Haus 3 (Baujahr 1912, Bruttogrundfläche ca. 12.000 m², BRI ca. 43.900 m³), welches bis vor Kurzem durchgehend als Bettenhaus genutzt wurde, wird in 75 Wohnungen für Pflegekräfte der Münchenstift GmbH und der München Klinik gGmbH umgebaut. Das Gebäude hat ein UG, ein EG, drei OGs und ein DG. Der westliche, eingeschoßige Anbau (Haus 3b) und der östliche, zweigeschossige Verbindungsbau (Haus 3a) wurden nachträglich errichtet (Bauzeit ca. 1961-1967) und sind nicht Bestandteil des Denkmalschutzes.Gegenstand dieses Auftrags sind Zimmerer-, Dachdecker-, und Spenglerarbeiten. Nähere Angaben siehe Ziffer 5.1.
CPV-Codes
Lose (1)
Ergänzung zu Ziffer 2.1, ca.-Mengen: Gegenstand des Auftrags sind die Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten:Haus 3a – Verbindungsbau:•Herstellen des neuen Dachstuhls als flach geneigte Walmdachkonstruktion, ca. 7 bis 7,5° DN, ca. 438 m² Dachfläche•Dachaufbau: Dampfbremse auf Bestands-Eisenbetondecke, Wärmedämmung Mineralwolle, Dachkonstruktion, Schalung, Doppelstehfalzdeckung, Titanzink, Einbau von 3 Stk. OberlichterHaus 3b – Erweiterungsbau:•Herstellen des neuen Dachstuhls als flach geneigte Walmdachkonstruktion, ca. 7° DN, ca. 191 m² Dachfläche•Dachaufbau: Dampfbremse auf Bestands-Eisenbetondecke, Wärmedämmung Mineralwolle, Dachkonstruktion, Schalung, Doppelstehfalzdeckung, TitanzinkHaus 3 – Zwischenflügel West und Ost•Herstellen der neuen Dachstühle als Satteldachkonstruktionen, ca. 45° DN, ca. 855 m² Dachfläche•Dachaufbau: Dampfbremse, Zwischensparrendämmung Mineralwolle, Dachkonstruktion, Schalung, Unterspannbahn, Konterlattung, Traglattung, Biberschwanzdoppeldeckung, Einbau von 6 Stk. Dachflächenfenster, Herstellen von 14 Stk. Dachgauben, Verstärkung der Tragkonstruktion mittels Stahlrahmenkonstruktionen, ca. 11,15 Tonnen StahlgewichtHaus 3 – Seitenflügel West und Ost•Rückbau der Dachdeckung, Lattung, etc. zum Freilegen der tragenden Gerippe•Sanieren der bestehenden Dachstühle als Walmdachkonstruktionen, ca. 45° DN, ca. 1.205 m² Dachfläche•Dachaufbau: Dampfbremse, Untersparrendämmung inkl. UK, Zwischensparrendämmung Mineralwolle, Dachkonstruktion, Schalung, Unterspannbahn, Konterlattung, Traglattung, Biberschwanzdoppeldeckung•Einbau von 14 Stk. Dachflächenfenster•Einbau von 6 Stk. Rauchabzugsfenster•Herstellen von 14 Stk. Dachgauben•Verstärkung der Tragkonstruktion mittels Stahlrahmenkonstruktionen und Stahlprofilen, ca. 13,27 Tonnen StahlgewichtHaus 3 – Mittelrisalit•Rückbau der Dachdeckung, Lattung, etc. zum Freilegen der tragenden Gerippe•Sanieren der bestehenden Dachstühle als Walmdachkonstruktionen, ca. 45° DN, ca. 494 m² Dachfläche•Dachaufbau: Dampfbremse, Untersparrendämmung inkl. UK, Zwischensparrendämmung Mineralwolle, Dachkonstruktion, Schalung, Unterspannbahn, Konterlattung, Traglattung, Biberschwanzdoppeldeckung•Einbau von 4 Stk. Dachflächenfenster•Einbau von 1 Stk. Rauchabzugsfenster•Herstellen von 1 Stk. Dachgauben•Verstärkung der Tragkonstruktion mittels Stahlrahmenkonstruktionen und Stahlprofilen, ca. 3,5 Tonnen Stahlgewicht•Diverse Spenglerarbeiten: Ca. 500 m Regenrinnen, Ca. 452 m Fallrohre, Ca. 471 Stk. Fensterbänke, Ca. 200 m Gesimsverblechung, Diverse Abdeckbleche und Anschlussverblechungen
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern — München
Verstöße gegen Vergabevorschriften, - durch die sich ein am Auftrag interessierter Bewerber oder Bieter in seinen Rechten verletzt sind, sind innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), - die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB), - die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist (Frist zur Bewerbung) oder Angebotsabgabe beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB). Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, kann innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, werden in Textform informiert (§ 134 GWB). Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information geschlossen werden. Bei Absendung der Information auf elektronischem Weg oder per Fax verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber.