Ausbau- und TGA-Leistungen Umbau und Modernisierung Bonatzbau
Auftraggeber
Veröffentlichung (ABl.)
Vergabedatum
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Sektor
Beschreibung
Der Bonatzbau wird infolge des Umbaus Stuttgarter Hauptbahnhofs vom heutigen Kopfbahnhof in den tieferliegenden Durchgangsbahnhof neu konzipiert. Die Ebene 0 unterhalb der Kopfbahnsteighalle wird ausgebaut zur neuen Verteilerebene der Personenströme auf die Verteilerstege der neuen Bahnhofshalle, gleichzeitig stellt sie die interne Erschließungsebene für die kommerziellen Flächen der Ebene 0 und +1 dar. Vom Arnulf–Klett–Platz aus kann die Ebene 0 sowohl durch die Große als auch die Mittlere Schalterhalle erreicht werden. Mit Fertigstellung der neuen unterirdischen Bahnhofshalle entsteht auf dem Niveau der jetzigen Ebene 1 der Straßburger Platz. Das Bonatzgebäude öffnet sich nach dem Umbau mit seiner Ostfassade zu diesem neuen Platz hin. Der Bonatzbau bleibt in seiner Funktion als Empfangsgebäude erhalten und verfügt über ein bahnaffines Nutzungsspektrum mit Reisendenbedarf, Servicefunktionen, Büros für Bahngesellschaften sowie einem Hotel. Für eine nachhaltige Vermarktung des Bonatzgebäudes sind umfangreiche Anpassungsmaßnahmen für den kommerziellen Bereich erforderlich, um adäquate und gut erreichbare Angebote für die Reisenden zu gewährleisten, die Einnahmen aus der Vermietung zu erhalten und um zusätzliche Ertragspotenziale zu erzielen. Folgende Maßnahmen sind für den kommerziellen Bereich des Bonatzgebäudes vorgesehen: - Entkernung und Teilneubau des zentralen Baukörpers des Bonatzgebäudes bei Erhaltung der historischen Fassaden sowie nachhaltige Modernisierung des Gesamtgebäudes. - Realisierung eines neuen Untergeschosses und umfassender Umbaumaßnahmen sowie eines neuen Tragwerks im Mittelbereich (House-in-House). - Neuordnung der Ver- und Entsorgungssituation durch Realisierung eines unterirdischen Versorgungsbauwerkes unter dem Kurt-Georg-Kiesinger Platz neben dem Bonatzgebäude bzw. bestehenden Technikgebäude. - Schaffung von Reisendenversorgung in der neuen Durchgangsebene E0 - Realisierung einer Nutzungsmischung aus Einzelhandel, Gastronomie und Hotel in den Ebenen E+1 bis E+4, teilweise durch Aufstockung des Mittelbereichs mit Hotel- und Konferenznutzung, mit Tagungskapazitäten und ca. 150 Zimmern - Revitalisierung und Neuordnung der Bürobereiche in den Seitenflügeln und des Turms - Nachhaltige Aufwertung des Bahnhofvorplatzes - Sanierung, Restaurierung sowie Aufwertung der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz. Die Bauleistung dieser Vergabeeinheit umfasst den gesamten Ausbau, sowie die technische Gebäudeausrüstung und die Baustellenlogistik des Bonatzgebäudes. Die anstehenden Arbeiten lassen sich in Kostengruppen wie folgt gliedern: 300 Ausbau/Hochbau – Baukonstruktionen - 330 Außenwände/Vertikale Baukonstruktionen, außen - 340 Innenwände/Vertikale Baukonstruktionen, innen - 350 Decken/Horizontale Baukonstruktionen - 360 Dächer - 380 Baukonstruktive Einbauten - 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 400 Ausbau/Hochbau – Technische Anlagen - 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 420 Wärmeversorgungsanlagen - 430 Raumlufttechnische Anlagen - 440 Elektrische Anlagen - 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen - 460 Förderanlagen - 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen - 480 Gebäude- und Anlagenautomation - 490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
CPV-Codes
Lose (1)
Der Bonatzbau wird infolge des Umbaus Stuttgarter Hauptbahnhofs vom heutigen Kopfbahnhof in den tieferliegenden Durchgangsbahnhof neu konzipiert. Die Ebene 0 unterhalb der Kopfbahnsteighalle wird ausgebaut zur neuen Verteilerebene der Personenströme auf die Verteilerstege der neuen Bahnhofshalle, gleichzeitig stellt sie die interne Erschließungsebene für die kommerziellen Flächen der Ebene 0 und +1 dar. Vom Arnulf–Klett–Platz aus kann die Ebene 0 sowohl durch die Große als auch die Mittlere Schalterhalle erreicht werden. Mit Fertigstellung der neuen unterirdischen Bahnhofshalle entsteht auf dem Niveau der jetzigen Ebene 1 der Straßburger Platz. Das Bonatzgebäude öffnet sich nach dem Umbau mit seiner Ostfassade zu diesem neuen Platz hin. Der Bonatzbau bleibt in seiner Funktion als Empfangsgebäude erhalten und verfügt über ein bahnaffines Nutzungsspektrum mit Reisendenbedarf, Servicefunktionen, Büros für Bahngesellschaften sowie einem Hotel. Für eine nachhaltige Vermarktung des Bonatzgebäudes sind umfangreiche Anpassungsmaßnahmen für den kommerziellen Bereich erforderlich, um adäquate und gut erreichbare Angebote für die Reisenden zu gewährleisten, die Einnahmen aus der Vermietung zu erhalten und um zusätzliche Ertragspotenziale zu erzielen. Folgende Maßnahmen sind für den kommerziellen Bereich des Bonatzgebäudes vorgesehen: - Entkernung und Teilneubau des zentralen Baukörpers des Bonatzgebäudes bei Erhaltung der historischen Fassaden sowie nachhaltige Modernisierung des Gesamtgebäudes. - Realisierung eines neuen Untergeschosses und umfassender Umbaumaßnahmen sowie eines neuen Tragwerks im Mittelbereich (House-in-House). - Neuordnung der Ver- und Entsorgungssituation durch Realisierung eines unterirdischen Versorgungsbauwerkes unter dem Kurt-Georg-Kiesinger Platz neben dem Bonatzgebäude bzw. bestehenden Technikgebäude. - Schaffung von Reisendenversorgung in der neuen Durchgangsebene E0 - Realisierung einer Nutzungsmischung aus Einzelhandel, Gastronomie und Hotel in den Ebenen E+1 bis E+4, teilweise durch Aufstockung des Mittelbereichs mit Hotel- und Konferenznutzung, mit Tagungskapazitäten und ca. 150 Zimmern - Revitalisierung und Neuordnung der Bürobereiche in den Seitenflügeln und des Turms - Nachhaltige Aufwertung des Bahnhofvorplatzes - Sanierung, Restaurierung sowie Aufwertung der historischen, denkmalgeschützten Bausubstanz. Die Bauleistung dieser Vergabeeinheit umfasst den gesamten Ausbau, sowie die technische Gebäudeausrüstung und die Baustellenlogistik des Bonatzgebäudes. Die anstehenden Arbeiten lassen sich in Kostengruppen wie folgt gliedern: 300 Ausbau/Hochbau – Baukonstruktionen - 330 Außenwände/Vertikale Baukonstruktionen, außen - 340 Innenwände/Vertikale Baukonstruktionen, innen - 350 Decken/Horizontale Baukonstruktionen - 360 Dächer - 380 Baukonstruktive Einbauten - 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen 400 Ausbau/Hochbau – Technische Anlagen - 410 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen - 420 Wärmeversorgungsanlagen - 430 Raumlufttechnische Anlagen - 440 Elektrische Anlagen - 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen - 460 Förderanlagen - 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen - 480 Gebäude- und Anlagenautomation - 490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
Vergabekammer des Bundes — Bonn
Die Geltendmachung der Unwirksamkeit einer Auftragsvergabe in einem Nachprüfungsverfahren ist fristgebunden. Es wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen. Nach § 135 Abs. 2 S. 2 GWB endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach Ablauf der jeweiligen Frist kann eine Unwirksamkeit nicht mehr festgestellt werden.