Erweiterung und Sanierung GS Ichenhausen Zimmerer- und Holzbauarbeiten - Erweiterungsbau
Auftraggeber
Veröffentlichung (ABl.)
Vergabedatum
Geschätzter Auftragswert
Verfahrensart
Eingegangene Angebote
Sitz des Auftraggebers
Sektor
Beschreibung
An der Grundschule Ichenhausen wird eine Generalsanierung in mehreren Teilmaßnahmen durchgeführt. In einer ersten Teil-Baumaßnahme erfolgt die Erstellung eines eingeschossigen Erweiterungsbaus in Holzmassivbauweise auf betonierter Bodenplatte, in zwei weiteren Bauabschnitten wird das Bestandsgebäude saniert. Hier ist neben der Modernisierung der technischen Ausstattung der Umbau hinsichtlich moderner Lernformen maßgebend, sowie die Barrierefreiheit. Zu diesem Zweck wird ein Aufzug realisiert. Die Außenanlagen werden überarbeitet und an die neue Gebäudesituation angepasst. Die gesamte Maßnahme findet bei laufendem Schulbetrieb statt
CPV-Codes
Lose (1)
Neubau Der Bauabschnitt1 wird als eingeschossiger Holzbau mit der Option einer späteren Aufstockung realisiert. Während die Außenwände in Holzrahmenbauweise auf einen, bauseits vorhandenen, StB-Sockel errichtet werden, gründen die Innenwände auf der Bodenplatte. Das massive BSP-Dach (Brettsperrholz) wird als Flachdach einschließlich aller erforderlichen Bauteilfügungen für eine spätere Aufstockung ausgeführt. Die Außenwände werden mit einer offenen Schalung ausgeführt. Im Bereich der Öffnungen wird die Schalung meist zur Hälfte der Öffnungsbreite über die Fensterflächen geführt. Durchführungen für Verschattungselemente sind zu berücksichtigen. • Baustelleneinrichtung inkl. 1 Kranstellung • Außenwand; Holzrahmenbau bestehend aus: - Holzrahmenbau - ca. 240 m2; 24 mm Schalung (Fassade) + UK 30 mm + Unterspannbahn + 100 mm Holzfaserdämmung + 240 mm Wärmedämmung + Holzwerkstoffplatte 18 mm + Dampfsperre + GK 2x 12,50 mm / Holzwerkstoffplatte (Weißtanne) ca. 21 mm - Unterzüge über Öffnungen; 240/320 mm (BSH) ca. 50 m • Attika; Holzrahmenbau bestehend aus: - Holzrahmenbau - ca. 85 m2; 24 mm Schalung (Fassade) + UK 30 mm + Unterspannbahn + 100 mm Holzfaserdämmung + 160 mm Wärmedämmung + Holzwerkstoffplatte 18 mm + Notabdichtung Die Innenwände werden größtenteils in Holzrahmenbauweise nichttragend ausgebildet, ausgenommen der Nasszellen erstellt. Die Lastabtragung wird über Holzstützen und HEM-Trägern ausgebildet. • Innenwand; Holzrahmenbau bestehend aus: - Holzrahmenbau - ca. 125 m2; 1 x 12,5 mm Gipskarton + 18mm Holzwerkstoffplatte+ 160 mm Dämmung (Ständerebene) + 18 mm Holzwerkstoffplatte + 63 mm Vorsatzschale, gedämmt + 18 mm 3-Schichtplatt/Gipskarton - Holzstützen 2x 240/240 mm+ 4x 260/260 mm • Geschossdecke; Brettsperrholz (BSP) bestehend aus: - 400 mm - ca. 424 m2 BSP + 200 mm – ca. 92 m2 BSP; - Inkl. Notabdichtung; ca. 550 m2 - Inkl. Stahlträger HEM 400; ca. 25 m
Zuschlagskriterien
Auftragnehmer
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
Vergabekammer Südbayern — München
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.