OffenAusschreibungDienstleistungsauftragTED 111/2026

Stadt Gt GP Neubau Feuerwehr

Auftraggeber

Veröffentlichung (ABl.)

10.06.2026

Vertragslaufzeit

2.0 Monate

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

Gütersloh (33330) — DEA42

Beschreibung

Die Stadt Gütersloh beabsichtigt den Neubau eines Feuerwehrhauses für den Löschzug Gütersloh am bestehenden Standort an der Friedrich-Ebert-Straße 10 in 33330 Gütersloh. Anlass des Vorhabens sind erhebliche funktionale, technische, organisatorische und bauliche Defizite des bestehenden Feuerwehrstandortes. Das Projekt wurde durch die zuständigen politischen Gremien beschlossen. Ziel des Vorhabens ist die Errichtung eines funktionalen, wirtschaftlichen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses, das den Anforderungen eines modernen Feuerwehrstandortes dauerhaft gerecht wird. Die Planung hat insbesondere die Anforderungen des Einsatzbetriebes, des Arbeitsschutzes, der funktionalen Betriebsorganisation sowie eines leistungsfähigen und resilienten Feuerwehrbetriebes zu berücksichtigen. Das Vorhaben weist aufgrund der innerstädtischen Lage sowie der vorgesehenen Umsetzung im laufenden Feuerwehrbetrieb eine besondere Projektkomplexität auf. Während der gesamten Planungs- und Bauphase ist die uneingeschränkte Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen. Der Auftragnehmer hat hierfür ein belastbares Bauphasen-, Interims- und Betriebskonzept zu entwickeln und fortlaufend fortzuschreiben. Das neue Feuerwehrhaus ist als multifunktionaler Standort zu planen. Neben den Anforderungen des Einsatzdienstes sind auch Ausbildungs-, Schulungs- und Verwaltungsfunktionen sowie Nutzungen der Jugendfeuerwehr und des symphonischen Blasorchesters zu berücksichtigen. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrhauses ist nach derzeitigem Projektstand für das Jahr 2031 vorgesehen.

CPV-Codes

7124000071320000713220007132700071356400

Lose (1)

LOT-0001Stadt Gt GP Neubau Feuerwehr

Das Baufeld umfasst die Flurstücke 345 und 355 der Flur 79, Gemarkung Gütersloh. Die Grundstücke befinden sich im Eigentum der Stadt Gütersloh. Die Gesamtfläche des für die Maßnahme vorgesehenen Baufeldes beträgt ca. 6.214 m². Das Baugrundstück ist im Flächennutzungsplan als "Fläche für den Gemeinbedarf - Feuerwehr" dargestellt. Der Bebauungsplan regelt unterschiedliche Festsetzungen: das Flurstück 345 ist als "Feuerwehr", das Flurstück 355 ist als Kerngebiet (MK) ausgewiesen. Für das neue Feuerwehrhaus wurde durch die Stadt Gütersloh in Abstimmung mit der Feuerwehr ein Raum- und Funktionsprogramm erarbeitet. Zudem liegt für das Vorhaben liegt ein Vorentwurf einschließlich erster funktionaler, organisatorischer und städtebaulicher Überlegungen vor. Die bisher erarbeiteten Planungsansätze und Konzepte dienen als Grundlage der weiteren Planung und sind durch den Auftragnehmer fachlich zu prüfen, weiterzuentwickeln und im Rahmen der Projektziele fortzuschreiben. Das Vorhaben ist im Rahmen eines integralen Generalplanungsansatzes zu planen und umzusetzen. Der Auftragnehmer übernimmt als Generalplaner die übergeordnete Verantwortung für die Koordination, Integration und Abstimmung sämtlicher Objekt- und Fachplanungen sowie der projektbezogenen Planungs- und Abstimmungsprozesse. Der Leistungsumfang umfasst insbesondere: 1. die Objektplanung (mit Freianlagenplanung sowie Tiefbau- und Ingenieurplanung) 2. die Fachplanungen: technische Ausrüstung, Tragwerksplanung sowie alle weiteren zur Planung und Realisierung des Vorhabens erforderlichen Fachplanungen und Beratungsleistungen, insbesondere: Brandschutz, Bauphysik, Vermessungsleistungen, Schadstoff- und Rückbaukoordination, Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) 3. die Koordination sämtlicher Planungsbeteiligter 4. die Abstimmung der Planungsinhalte 5. sowie die integrale Zusammenführung sämtlicher projektbezogener Anforderungen.

71240000713200007132200071327000713564002 Monate

Zuschlagskriterien

Verschiedene Kriterien werden berücksichtigt und mit der Aufforderung zur Abgabe von Erstangeboten sowie ggf. noch für die finalen Angebote konkretisiert. Die qualitativen Zuschlagskriterien betreffen insbesondere: - die Qualifikation und Zusammensetzung des Projektteams, - die Projektorganisation und Kommunikation, - das Projektverständnis, - den Umgang mit den Anforderungen des laufenden Feuerwehrbetriebes, - die Herangehensweise an Bauphasen, Interimsmaßnahmen und Nutzerbelange, - sowie die Kosten-, Termin- und Projektsteuerung. Die qualitativen Zuschlagskriterien werden anhand der eingereichten Angebotsunterlagen sowie der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche angewandt.

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