VergebenVergabebekanntmachungDienstleistungsauftrag🇪🇺 EU-FörderungTED 97/2026

Planungsleistungen 2026 und Ingenieurtechnische Projektbegleitung 2026-2028 für den Bau/Rückbau von Grundwassermessstellen des hydrologischen Landesmessnetzes

Veröffentlichung (ABl.)

11.05.2026

Vergabedatum

11.05.2026

Geschätzter Auftragswert

257.027 €

Vertragslaufzeit

6.0 Monate

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Eingegangene Angebote

6 eingegangene Angebote

Sitz des Auftraggebers

Potsdam OT Groß Glienicke (14476) — DE404

Beschreibung

Die Maßnahme dient der schrittweisen Umsetzung der vorliegenden "Aktualisierung der Messnetzkonzeption Grundwasserstand im Land Brandenburg 2009/2010". Auf dieser Grundlage sind für den Bereich W12 (Regionalbereich Süd) im Ergebnis von Funktionsüberprüfungen an Grundwassermessstellen (GWM) Neubauten/Ersatzneubauten von GWM (Feuerlöschbrunnen (FL), Wirtschaftsbrunnen (WBr), Beobachtungsrohre) mit teilweise anschließendem Rückbau der Altmessstellen in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz, Dahme-Spreewald und Spree-Neiße vorgesehen. Durch Alterserscheinungen und gravierende technische Mängel ist die Funktionsfähigkeit der Grundwassermessstellen im Landesmessnetz mit einer Standzeit > 30 Jahren oft nicht mehr gegeben und durch Regenerierung nicht mehr zu beseitigen. Die rechtlichen Grundlagen sind in den Regelungen des §126 Abs.4 BbgWG begründet. Die ermittelten gewässerkundlichen Daten an den Grundwassermessstellen bilden die Grundlage für landesweite Aussagen zur Entwicklung der Grundwasserverhältnisse und damit des Grundwasserdargebots und der -bilanzierung.

CPV-Codes

71000000

Lose (1)

LOT-0001Planungsleistungen 2026 und Ingenieurtechnische Projektbegleitung 2026-2028 für den Bau/Rückbau von Grundwassermessstellen des hydrologischen Landesmessnetzes

In den Jahren 2026 - 2028 sollen im Arbeitsgebiet des Regionalbereiches Süd (Referat W12) 57 Grundwassermessstellen neu errichtet werden (56 Ersatzneubohrungen und 1 reine Neubohrung (Verdichtung)). In diesem Zusammenhang sollen gleichzeitig 30 Altmessstellen zurückgebaut werden. Drei weitere Grundwassermessstellen sollen zusätzlich und ausschließlich zurückgebaut werden. In Vorbereitung der Bauleistungen im Zeitraum 2026 - 2028 soll für 58 Standorte (Zielstellung: öffentliche Flächen ohne Nutzungsentschädigung) ein Angebot für die Leistungsphasen 1-6 nach HOAI, für den Abschluss der Gestattungsverträge, Klärung der Erlaubnis für die Befahrung der Flächen mit den Flächeneigentümern, die Abfrage von Leitungsauskünften, der Anzeige beim LBGR, der Unteren Wasserbehörde, dem Forstamt (Antrag auf Waldumwandlungsgenehmigung) sowie der Prüfung der Kampfmittelbelastung abgegeben werden. Falls erforderlich, sind Genehmigungen bei der Unteren Naturschutzbehörde und der Unteren Abfallwirtschafts- und Bodenschutzbehörde der Landkreise und dem Landesbetrieb Forst einzuholen. Zusätzlich zum Angebot für die Leistungsphasen 1-6, soll auch die Leistungsphase 7 mitberücksichtigt werden. Die hierbei im Vordergrund stehende Mitwirkung bei der Vergabe, soll gemeinsam in enger Absprache mit dem Auftraggeber erfolgen. Die voraussichtlichen Endteufen und Ausbaudaten der neu zu errichtenden Messstellen werden anhand der angetroffenen Schichtenfolge, bzw. nach den Ergebnissen der Vorortinterpretation der geophysikalischen Vermessung des offenen Bohrlochs konkretisiert. Der endgültige Ausbau der Grundwassermessstellen (insbesondere Filterbereich) erfolgt erst nach operativer Rücksprache mit dem Auftraggeber (AG). Für diese Arbeiten ist die Leistungsphase 8 nach HOAI (Bauoberleitung), zuzüglich der besonderen Leistungen, wie bspw. die örtliche Bauüberwachung einschließlich der Dokumentation, erforderlich. Zusätzlich erfolgen innerhalb der Vertragsleistungen, die Stratifizierung der Bohrungen und die Aufnahme der Schichtenverzeichnisse im SEP-Format, inklusive der Stamm- und Ausbaudaten.

710000006 Monate

Zuschlagskriterien

Die Angebotssumme ist Netto zuzügl. Nebenkosten und der vom Auftraggeber zu tragenden Umsatzsteuer anzugeben. Die Punktermittlung für das zu bewertende Angebot erfolgt nach linearer Interpolation. Sollte das so ermittelte Ergebnis im negativen Zahlenbereich (Minuswert) liegen, wird das Angebot in dieser Kategorie mit 0 Punkten gewertet.

Auftragnehmer

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