VergebenVergabebekanntmachung · 29LieferauftragAMP / GPAnotice.framework_types.fa-wo-rcTED 116/2026

Rahmenvereinbarung zur Ausstattung der Sitzungssäle der Niedersächsischen Justiz mit Medientechnik

Veröffentlichung (ABl.)

18.06.2026

Vergabedatum

15.06.2026

Geschätzter Auftragswert

-1 €

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

Hannover (30459) — DE929

Beschreibung

Gegenstand dieser Ausschreibung (Rahmenvereinbarung) ist die Ausstattung der Sitzungssäle der Niedersächsischen Justiz mit Medientechnik. Bezugsberechtigte dieser Rahmenvereinbarung ist das Niedersächsische Justizministerium samt aller nachgeordneten Dienststellen.

CPV-Codes

322320004800000079000000

Lose (1)

LOT-0001Rahmenvereinbarung zur Ausstattung der Sitzungssäle der Niedersächsischen Justiz mit Medientechnik

Gegenstand dieser Ausschreibung (Rahmenvereinbarung) ist die Ausstattung der Sitzungssäle der Niedersächsischen Justiz mit Medientechnik. Die geschätzten Abnahmemengen können dem Preisblatt entnommen werden. Die maximale Abnahmemenge entspricht dem 1,5 fachen der geschätzten Abnahmemenge gemäß Preisblatt. Die Höchstmenge für die maximale Vertragslaufzeit ist die Ausstattung von 450 Sitzungssälen mit einer Mediensteuerung inkl. Anzeigemedien (Kameras, Monitore, Mikrofone, etc.) einschließlich zugehöriger Supportleistungen. Die Mengen der Hardware-Komponenten sind dem Kapitel 3.3 der Anlage Nr. 1 (Leistungsbeschreibung) zu entnehmen. Nach aktuellem Stand wird davon ausgegangen, dass rund 70 % der 450 auszustattenden Sitzungssäle zusätzlich zu dem Basis Setup auch für die Durchführung von Videoverhandlungen und die Präsentation analoger Beweismittel zu ertüchtigen sind. Weiterhin ist der Support für die bereits 133 ausgestatteten Sitzungssäle zu übernehmen. Zur Einführung der erst noch zu entwickelnden Videovernehmungslösung sind weitere, bis zu 70 separate Vernehmungsräume auszustatten und die bidirektionale Ton- und Bildübertragung zu einem Sitzungssaal herzustellen und den entsprechenden Support zu leisten.

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Zuschlagskriterien

Preis

Auftragnehmer

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Nachprüfungsverfahren

Nachprüfungsstelle

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen — Lüneburg

Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber. Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§160 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen - GWB). Teilt der Auftraggeber dem Unternehmen mit, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann von dem Unternehmen ein Antrag auf Nachprüfung gestellt werden. Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; die Frist nach §134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Bei Übermittlung auf elektronischem Weg oder per Fax beträgt diese Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.

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