VergebenVergabebekanntmachung · 29DienstleistungsauftragAMP / GPATED 115/2026

SPK - Museen Dahlem - Sanierung Gelenkbau, Bauteil 4 - TGA - Grundleistungen - VgV-23-1656-25

Veröffentlichung (ABl.)

17.06.2026

Vergabedatum

18.05.2026

Geschätzter Auftragswert

372.563 €

Vertragslaufzeit

41.0 Monate

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Eingegangene Angebote

4 eingegangene Angebote

Sitz des Auftraggebers

Berlin (10623) — DE300

Beschreibung

siehe Beschreibung des Loses 0001

CPV-Codes

713340007132100071323100

Lose (1)

LOT-0001Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Museen Dahlem - Sanierung Gelenkbau, Bauteil 4 - Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 ff. HOAI, Anlagengruppen 1-5, LPH 3-9 - Grundleistungen - VgV-23-1656-25

1. Angaben zur Baumaßnahme - Allgemeine Beschreibung: Die Liegenschaft der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB) wird als Depot-, Ausstellungs-, Forschungs- und Bürostandort genutzt. Aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs hat die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) mit mehreren Projekten beauftragt. Im Zuge der laufenden Sanierungsmaßnahmen des Bauteils 4 der Museen Dahlem soll nun auch der angrenzende Gelenkbau erneuert werden. Dieser Gebäudeteil bildet die zentrale Erschließungszone zwischen Bauteil 4 und Bauteil 2B und stellt die einzige innere Verbindung zu Bauteil 4 dar. Neben Treppen befinden sich hier Büros, Depots und Sanitärbereiche, zudem verlaufen die Hauptstränge der Technischen Gebäudeausrüstung durch das Gebäude, sodass eine Sanierung im Zusammenhang mit Bauteil 4 zwingend erforderlich ist. Der Stahlbeton-Gelenkbau mit Glasfassade sowie die angrenzenden kubischen Ausstellungsbauten stammen aus den 1960er-Jahren und gehören als Teil des Ensembles zum denkmalgeschützten Gebäudekomplex, dessen Ursprung im von Bruno Paul geplanten Hauptgebäude der 1920er-Jahre liegt. Der Gebäudeteil soll kernsaniert und energetisch ertüchtigt werden; relevante Untersuchungen und Vorplanungen liegen bereits vor. Ziel ist eine Sanierung in Anlehnung an und Ergänzung zu Bauteil 4, um eine funktionale und technische Einheit herzustellen. Aufgrund zahlreicher technischer Schnittstellen ist eine enge Zusammenarbeit mit den Planungsbüros von Bauteil 4 erforderlich. Die Fertigstellung ist bis Juni 2029 vorgesehen; die TGA-Planungen beginnen unmittelbar nach Beauftragung. Die Maßnahmen umfassen die vollständige Erneuerung der Abwasser- und Trinkwasserleitungen sowie der Heizungs-, Lüftungs- und Elektroinstallationen. Die Sanitärbereiche werden modernisiert und mit neuen Sanitärobjekten und einer dezentralen Warmwasserversorgung ausgestattet. Das Heizsystem erhält neue Heizkörper mit optimierter Einzelraumregelung und ein erneuertes Wärmeverteilnetz. Lüftungs- und Teilklimaanlagen sowie die gesamte Elektroinstallation einschließlich Unterverteilungen, Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung und Datennetz werden technisch auf den aktuellen Stand gebracht. - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK), Staatliche Museen zu Berlin (SMB) - Gebäudenutzung: Depot, Verwaltungsgebäude - Art der Baumaßnahme: Sanierung, Bauen im Bestand - BGF/BRI: BGF = 1153 m² / BRI = 4133 m³ - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: 2.880.334 € - Projektdauer: 1. Quartal 2026 / 3. Quartal 2029 2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Technische Gebäudeausrüstung gem. § 55 ff. HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 - Leistungsbild: Leistungsphasen 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9, Grundleistungen - Beginn/Ende der Leistungserbringung: 1. Quartal 2026 / 3. Quartal 2029 (Ende LPH 8) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.

7133400041 Monate

Zuschlagskriterien

Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Nachprüfungsverfahren

Nachprüfungsstelle

Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes — Bonn

Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das Bundeskartellamt - Vergabekammern des Bundes Kaiser Friedrich Str. 16 53113 Bonn Tel.: +49 228/9499-0 Fax: +49 228/9499-163 Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4.1, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Rügen sind in elektronischer Form über die E-Vergabeplattform des Bundes einzureichen. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen. Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.

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