OffenAusschreibung · 16DienstleistungsauftragAMP / GPATED 114/2026

Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln

Veröffentlichung (ABl.)

16.06.2026

Vertragslaufzeit

60.0 Monate

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

Köln (50937) — DEA23

Ausgewählte Bewerber

3 – 3

Beschreibung

Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden.

CPV-Codes

7200000079400000

Lose (1)

LOT-0001Strategisch-technologischer Partner für das Universitätsklinikum Köln

Die digitale Transformation des Universitätsklinikums Köln AöR (UKK) und seiner Beteiligungen soll mithilfe Künstlicher Intelligenz gestaltet werden. Das UKK ist eines der größten Häuser der Maximalversorgung in Nordrhein-Westfalen mit rund 1.500 Planbetten, über 60.000 stationären sowie rund 350.000 ambulanten Fällen jährlich. Das UKK beabsichtigt, einen strategisch-technologischen Partner zu beauftragen, der das UKK im Rahmen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zum führenden Zentrum für innovative, datengetriebene Gesundheitsversorgung mit Zugang zu den neuesten Modellen der Künstlichen Intelligenz transformiert. Der Schwerpunkt der digitalen Transformation liegt zunächst in der Verwaltung sowie den medizinischen Prozessen und der Versorgung. Der strategisch-technologische Partner muss das UKK beim Aufbau moderner Entwicklungs- und Operations- Umgebungen (DevOps) sowie einer KI-Toolchain unterstützen, um eigene Entwickler-Teams des UKK zu befähigen, innovative digitale Lösungen innerhalb eines vom Partner zur Verfügung gestellten Frameworks selbstständig zu entwickeln und am UKK sicher, gesetzeskonform und nachhaltig zu betreiben. Für eine maximale Kostentransparenz muss der strategisch-technologische Partner ein durchgängiges Monitoring betreiben und ein Controlling-Tool einsetzen. Das UKK legt besonderen Wert auf die Wahrung der digitalen Souveränität. Zentrale Elemente des Verfahrens: Der Auftraggeber vergibt den Auftrag im Wege eines Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Mit dieser Bekanntmachung fordert der Auftraggeber interessierte Unternehmen auf, einen Teilnahmeantrag einzureichen. Für den Teilnahmeantrag sind allein die Anforderungen dieser Bekanntmachung maßgeblich. Anhand des eingereichten Teilnahmeantrags prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber für den Auftrag anhand der gemäß der Bekanntmachung einzureichenden Unterlagen. Im zweiten Schritt fordert der Auftraggeber die nach Maßgabe der Bekanntmachung ausgewählten Bewerber auf, ein Erstangebot in Form eines indikativen Angebotes einzureichen. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe fordert der Auftraggeber die Bieter zur Abgabe von Optimierungsvorschlägen zu den Leistungsanforderungen und zum Vertrag auf. Sollte sich dies als zweckmäßig erweisen, verhandelt der Auftraggeber mit den Bietern über die eingereichten Vorschläge. Die weiteren Einzelheiten zum Verfahren ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.

720000007940000060 Monate

Nachprüfungsverfahren

Nachprüfungsstelle

Vergabekammer Rheinland (Spruchkörper Köln) bei der Bezirksregierung Köln — Köln

Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbs-beschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere weisen wir darauf hin, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach Ziffer 5.1.12 beim Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bis zum Ablauf des 30.06.2026 ist die Vergabekammer Rheinland für Nachprüfungsanträge in diesem Verfahren zuständig. Ab dem 01.07.2026 sind Nachprüfungsanträge bei der Vergabekammer Westfalen einzureichen. Die Kontaktdaten der Vergabekammer Westfalen lauten: Vergabekammer Westfalen, Albrecht-Thaer-Straße 9, 48147 Münster. - EMail: [email protected], - Telefon: 0251 411-1604, - Fax: 0251 411-2165. Zusätzliche Informationen: - Nationale Identifikationsnummer: DE 164242157, - Hauptadresse (URL): https://www.bezreg-muenster.de/themen/wirtschaft-kultur-undkommunales/ vergabekammer-westfalen

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