Erschließung Industriegebiet Großenhain-Nord
Veröffentlichung (ABl.)
Vergabedatum
Geschätzter Auftragswert
Vertragslaufzeit
Verfahrensart
Eingegangene Angebote
Sitz des Auftraggebers
Beschreibung
Objektplanung Abwasserentsorgung
CPV-Codes
Lose (1)
Beschreibung der Leistungen: Objektplanung Ingenieurbauwerke: vollständig Lph. 1 und 2; Leistungsbild entsprechend HOAI § 43 in Verbindung mit HOAI Anlage 12.1. Fachplanung Tragwerksplanung: vollständig Lph. 1 und 2; Leistungsbild entsprechend HOAI § 51 in Verbindung mit HOAI Anlage 14.1. Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 4 und 7: vollständig Lph. 1 und 2; Leistungsbild entsprechend HOAI § 55 in Verbindung mit HOAI Anlage 15.1. Der Umfang der zu erbringenden Leistungen beinhaltet Besondere Leistungen. Weiterhin behält sich der Erwerber das Recht vor, zusätzlich Optionale Leistungen stufenweise zu beauftragen, siehe Punkt Verlängerung des Vertrags. Alle Leistungen sind entsprechend der jeweiligen Technischen Vertragsbedingungen in der aktuellen Fassung sowie der Leistungsbeschreibungen in den Vergabeunterlagen und in deutscher Sprache zu erbringen. Beschreibung der Maßnahme: Auf dem Gelände des ehemaligen Flugplatzes nördlich von Großenhain plant der Freistaat Sachsen ein großflächiges Industriegebiet zu entwickeln, dessen Flächenkapazität von 147 ha Großinvestoren nach Sachsen holen soll. Ein Bebauungsplan liegt bereits vor. Dem künftigen Investor sollen die Flächen erschließungsbereit zur Verfügung gestellt werden. Teil der geplanten Erschließung ist dabei die zukünftige Schmutzwasserentsorgung. Im Rahmen von Voruntersuchungen wurde festgelegt, dass die Schmutzwasserentsorgung außerhalb des Abwasserzweckverbandes Großenhain gebietseigen erfolgen soll, da dieser die zu erwartenden Abwassermengen und -frachten weder ableiten noch behandeln kann. Hierzu sollen zwei Ansätze untersucht werden. Im Planungsansatz 1 erfolgt die Behandlung durch eine neue gebietseigene Kläranlage direkt auf der Liegenschaft Flugplatz Großenhain innerhalb des Geltungsbereiches des beschriebenen Bebauungsplanes mit einer Ableitung in die Elbe. Im Planungsansatz 2 soll das Schmutzwasser nach Nünchritz zur Wacker Chemie AG abgeleitet werden. Auf deren Firmengelände unmittelbar an der Elbe soll dann eine neue Kläranlage entstehen mit einer neuen Einleitung in die Bundeswasserstraße Elbe. Weitere Angaben gemäß Leistungsbeschreibung in den Vergabeunterlagen. Geplanter Leistungszeitraum: voraussichtlich ab 05/2026.
Zuschlagskriterien
Auftragnehmer
Nachprüfungsverfahren
Nachprüfungsstelle
1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen — Leipzig
Gem. § 160 Abs. 1 GWB wird ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag eingeleitet. Auf die Unzulässigkeit eines solchen Antrages gem. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB (Rügeobliegenheit gegenüber dem Auftraggeber, Rügeobliegenheit gegenüber zuständiger Stelle für Nachprüfungsverfahren nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang des Nichtabhilfeschreibens auf eine Rüge) wird hingewiesen.