OffenAusschreibung · 16BauauftragAMP / GPATED 113/2026

Erzeugungsanlage (PV-Anlage)

Veröffentlichung (ABl.)

15.06.2026

Einreichungsfrist

13.07.2026 11:00

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Sitz des Auftraggebers

Düsseldorf (40225) — DEA11

Beschreibung

Das Universitätsklinikum Düsseldorf plant den Bau einer zentralen Abfallsammelstelle, diese wird an der Stelle des heute bestehenden Gebäudes 18.15 errichtet werden. Die Zentrale Abfallsammelstelle (kurz ZAS) besteht aus einem rechteckigen Baukörper mit einer Kantenlänge von 56 x 56,50 m, welcher von einer Lochblechfassade allseitig eingefasst wird. Der Baukörper unterteilt sich in einen nach oben offenem Innenhof, um den ein L-förmiger zweigeschossiger Einbau angeordnet ist. Das Bauwerk wird in Stahlbeton Massivbauweise errichtet, das Tragwerk des teilüberdachten Hofes wird in Stahlbauweise errichtet. Die Erschließung für Fahrzeuge erfolgt über großes Ein- und Ausfahrtstore, die Erschließung für Personen erfolgt über ein, im zweigeschossigen Einbau verorteten Treppenkern mit Hydraulikaufzug. Das Bauwerk wird im Untergrund von Kanälen gekreuzt (ein Medientunnel und ein Kanal für den automatischen Warentransport), sowie auf einer in Teilen abgebrochene Bunkeranlage errichtet. Hieraus resultiert eine komplexe Gründungssituation über ein System aus Stützen, wandartigen Trägern und Bodenplatten. Das Gebäude erhält im UG einen Anschluss an den Kanal für automatischen Warentransport, sowie einen Entladungsbahnhof im EG. Alle tragenden Wände werden in Stahlbeton ausgeführt, nichttragende Innenwände werden aus 24er Porenbeton, Innenwände in Sanitärbereichen in Leichtbauweise errichtet.

CPV-Codes

45261215453110004531110045311200453140004531430045314310453153004531560045315700

Lose (1)

LOT-0001Erzeugungsanlage (PV-Anlage)

Das Gebäude erhält eine PV-Anlage auf dem Dach, unterteilt in 2 Anlagenteile 1. Anlageteil: Ost-, Westausrichtung begrünte Dachfläche. - Lieferung und Montage der UK (Zinco Solar, Variante Schmetterling") bauseits - Lieferung PV-Klemmen bauseits - Montage PV-Module inkl. vorgelagerter Arbeiten wie Verkabelung, Wechselrichter etc. durch Bieter 2. Anlageteil: Südausrichtung Sheddach - Stahl-UK bauseits - Lieferung Montageschiene PV inkl. Befestigung an Stahl - Montage PV-Module inkl. vorgelagerter Arbeiten wie Verkabelung, Wechselrichter etc. durch Bieter 292 Stk. PV-Solarmodul 440W 120 Stk. PV-Solarmodul 710W 288 Stk. Montageprofil 2 Stk. Wechselrichter 96 m Kabelrinne 60x 200 2.150 m. Gummischlauchleitung

452612154531100045311100453112004531400045314300453143104531530045315600453157002026-09-072027-04-05

Zuschlagskriterien

Brutto Angebotspreis in Euro.

Nachprüfungsverfahren

Nachprüfungsstelle

Vergabekammer Westfalen — Münster

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber der Vergabestelle innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen zur Aufforderung eines Angebotes (gemäß § 3b Abs. 3 Nr. 2 EU VOB/A) erkennbar sind, von den Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist der Angebotsabgabe gegenüber der Vergabestelle zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, 2 und Nr. 3 GWB), damit die Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern die Vergabestelle einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang des Antwortschreibens an den Rügenden diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB. Soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind, ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig.

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