Schüchtermann-Klinik, Neubau Kardiologie, Medizinische Gase
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Beschreibung
Die Ausführung des fünften Bauabschnittes zum Neubau der Kardiologie der Schüchtermann-Klinik beinhaltet den Neubau des Gebäudeteils H als Erweiterung zum vorhandenen Gebäude. Die Schüchtermann-Klinik verbleibt während der gesamten Neubaumaßnahme in Betrieb, sodass hier erhöhte Anforderungen an den Emissionsschutz gestellt werden. Bei großflächiger Öffnung des vorhandenen Gebäudes sind ebenfalls die hauseigenen Hygienestandards zu beachten. Allgemeine Baubeschreibung: Bauteil H besteht aus einem L-förmigen Gebäudeflügel, der unmittelbar an ein in Funktion befindliches Krankenhausgebäude angrenzt. Der Gebäudeflügel besteht aus 2 Vollgeschossen (EG, 1. OG) und einem zurückgesetzten Staffelgeschoss (2. OG) sowie einem Untergeschoss. Baukonstruktion: Die tragenden und aussteifenden Bauteile einschließlich der Treppenhäuser und Aufzugsschächte werden aus Stahlbeton hergestellt. Die Deckenkonstruktion erfolgt in Massivbauweise. Tragende Wände bestehen aus Stahlbeton oder Kalksandstein. Nicht tragende Wände bestehen aus Trockenbau oder Kalksandstein. Zur Fassadengestaltung werden Einzelfenster aus Leichtmetallprofilen mit einer Verschattungsanlage verbaut. Zwischen den Fenstern sowie an den restlichen Fassadenflächen erfolgt eine Verkleidung aus Faserzementplatten. Auf den jeweiligen Etagen sind neben Akustikdecken, Gipsdecken, Metalldecken auch Putzflächen zur Ausführung vorgesehen. Bodenbeläge im Bereich der Treppenhäuser sollen aus Feinsteinzeug und in den übrigen Bereichen aus Polyvinylchlorid oder synthetischem Kautschuk bestehen.
CPV-Codes
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Für die Medizinische Gasversorgung mit Druckluft und Vakuum werden im Neubau neue Zentralen errichtet. Die Versorgung mit Sauerstoff kann an das bestehende Netz angeschlossen werden. In jeder Etage werden Bereichskontrolleinheiten installiert. Von hier aus erfolgt die Verteilung von Druckluft und Sauerstoff in alle Patientenzimmer. Die Intensivzimmer erhalten zusätzlich einen Vakuumanschluss. Die Rohrleitungsführung erfolgt in der Abhangdecke. Die Entnahmestellen werden in den Medienschienen in den Patientenzimmern integriert. Dazu gehören im Wesentlichen folgende Leistungen: 3 Druckluftanlagen 2 Vakuumanlagen 1 Unterverteilung Sauerstoffanlage ca. 6.700 m Rohrleitungen ca. 6 Bereichskontrolleinheiten ca. 325 Entnahmestellen
Zuschlagskriterien