Erweiterung, Umbau und Sanierung der ehemaligen Stadthalle in Windsbach zu einem Forum für Musik und Begegnung sowie Neuordnung des Umfelds
Auftraggeber
Veröffentlichung (ABl.)
Verfahrensart
Sitz des Auftraggebers
Beschreibung
Nicht offener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 mit vorgeschaltetem Auswahl- und Losverfahren. "Windsbach klingt und lebt I Ein Haus für Musik und Miteinander, Erweiterung, Umbau und Sanierung der ehemaligen Stadthalle zu einem Forum für Musik und Begegnung sowie Neuordnung des Umfelds" --- Dem Wettbewerb schließt sich ein Verhandlungsverfahren nach der Vergabeordnung VgV an. --- Die Stadt Windsbach beabsichtigt, die bestehende Stadthalle sowie das Raum- und Nutzungsangebot den geänderten Anforderungen als Haus für Musik und Miteinander neu auszurichten. Das Bestandsgebäude soll in baulicher, technischer und energetischer Hinsicht modernisiert werden. Die bestehende Stadthalle in Windsbach war und ist von zentraler Bedeutung für das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Windsbach und die Region. Neben der Freiflächengestaltung des Außenbereichs im direkten Umgriff des neuen Forums für Musik und Begegnung sind die Freiflächen im weiteren Umfeld neu zu ordnen und mit geeigneten Nutzungen zu belegen. Das Verfahren wird im Rahmen der Städtebauförderung durch den Bund und den Freistaat gefördert. --- Wettbewerbsgegenstand ist die hochbauliche Planung des Hauses für Musik und Miteinander mit der dazugehörigen Freianlagenplanung im Umgriff des Gebäudes sowie die städtebaulich-freiraumplanerische Neuordnung der Flächen des Umfelds. --- Der gesamte Wettbewerbsumgriff hat eine Größe Von insgesamt ca. 2,2 ha. --- Das Gesamtbudget für das Projekt "Ein Haus für Musik und Miteinander" beträgt maximal 9,1 Mio. Euro brutto für die Kostengruppen 200 bis 700.
CPV-Codes
Lose (1)
Wettbewerbsgegenstand ist die hochbauliche Planung des Hauses für Musik und Miteinander mit der dazugehörigen Freianlagenplanung im Umgriff des Gebäudes sowie die städtebaulich-freiraumplanerische Neuordnung der Flächen des Umfelds. Die Wettbewerbsaufgabe ist unter 2.1 dieser Bekanntmachung beschrieben. --- Die Ausloberin wird, wenn die Aufgabe realisiert wird, die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen vergeben. Dies ist zum einen die Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses für das Umfeld der Stadthalle zum städtebaulich-freiraumplanerischen Rahmenplan (gemäß Merkblatt 51/52 der AKBW) als Grundlage für die weiteren Schritte. Zum anderen Planungsleistungen für die Erweiterung und Modernisierung der ehemaligen Stadthalle und die dazugehörigen Freianlagen (maximal 1.000 m2) für Architektenleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß HOAI § 34 und § 35 und Leistungen für Freianlagen gemäß HOAI § 39 und § 40, mindestens jedoch die Leistungsphasen 2 bis 5. In Abhängigkeit von den haushaltsrechtlichen Rahmenbedingungen ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 und nach Genehmigung und Förderzusage die Leistungsphase 5 nach HOAI § 34 Gebäudeplanung, HOAI § 39 und § 40 für Freianlagen vorgesehen. Die Ausloberin behält sich vor, in einer zweiten Stufe die jeweiligen weiteren Leistungsphasen zu beauftragen. Die Vergabe der Leistungen ist in Form eines Stufenvertrags vorgesehen (Stufe 1: LPH 2-4; Stufe 2: LPH 5; Stufe 3: LPH 6-9). Die Ausloberin beabsichtigt, mit dem nach Wettbewerb und Verhandlung erfolgreichen Team (Bietergemeinschaft Architekt und Landschaftsarchitekt) gesonderte Verträge über die Leistungen der jeweiligen Fachdisziplinen abzuschließen.
Zuschlagskriterien