OffenAusschreibungDienstleistungsauftragTED 97/2026

2026-36_ÖBÜ_Brückenersatzneubau_Talbrücke_Oesede_über_Wl_Düte_u_DB

Veröffentlichung (ABl.)

20.05.2026

Einreichungsfrist

22.06.2026

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Sitz des Auftraggebers

Osnabrück (49080) — DE944

Beschreibung

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Osnabrück (NLSTBV, Gb Osnabrück) beabsichtigt an der Bundesstraße B 51, die bestehende Talbrücke Oesede km 7,979 über DB / WI. Düte (BW 5898; 3714507) in Georgsmarienhütte durch ein neues Brückenbauwerk zu ersetzen. Das Bauwerk stammt aus dem Jahr 1965 und überspannt im Ortsteil Oesede u.a. die Oeseder Straße (Gemeindestraße), die Bahnstrecke "Haller Willem" sowie das Gewässer Düte. Die Bundesstraße 51 verläuft von Münster im Süden nach Osnabrück im Norden und nimmt den überregionalen Verkehr auf und verteilt diesen auf das untergeordnete Straßennetz. Der Abschnitt 130 (Osnabrücker Straße) liegt in Georgsmarienhütte (Ortsteil Oesede), unmittelbar nach der Anschlussstelle NK3714009 (B 51; L 95). Im betrachteten Streckenabschnitt (Abschnitt 130) liegt die Verkehrsstärke (DTV 2021) bei 20.700 Kfz/24h und der DTVSV bei 900 SV/24h. Damit liegt der Schwerverkehrsanteil bei rund 4,3% und stieg damit gegenüber dem Jahr 2015 (DTV 2015 - 19.900 Kfz/24h; DTVSV 2015 - 800 SV/24h) um rd. 12,5%. Der Gesamtverkehr nahm um rund 4% zu. Der betrachtete Abschnitt der Bundesstraße 51 befindet sich bedingt durch die Talbrücke Oesede in Dammlage. Die Fahrbahn wird auf den neuen Querschnitt der Brücke angepasst. Durch den breiteren Querschnitt der Fahrbahn sind die Böschungsbereiche anzupassen und auf den Bestand zurückzuführen. Die Lage der Fahrbahn orientiert sich an der vorhandenen Trasse. Baulast- und Vorhabensträger ist die Bundesrepublik Deutschland. Der Planfeststellungsbeschluss liegt noch nicht vor, dieser wird im September 2026 erwartet. Sobald dieser vorliegt, werden die Unterlagen zur Verfügung gestellt. Die geschätzten Baukosten für die Gesamtmaßnahme liegen bei ca. 30 Mio. EUR brutto. Mit diesem Auftrag soll die Vergabe der Leistung örtliche Bauüberwachung (Bauwerk / Straßenbau / Regenrückhaltebecken) inkl. erforderlicher besonderer Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbau und eine zeitweise geologische Betreuung (Baugrundgutachter für Altlasten) auf Stundenbasis erfolgen.

CPV-Codes

71247000

Lose (1)

LOT-00012026-36_ÖBÜ_Brückenersatzneubau_Talbrücke_Oesede_über_Wl_Düte_u_DB

Im Rahmen dieser Vergabe werden folgende Leistungen der Leistungsphasen (LPH) vergeben: Objektplanung für Ingenieurbauwerke - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung - Baugrundgutachter für Altlasten - Überwachung des Stahlbaus im Herstellerwerk und auf der Baustelle Objektplanung für Verkehrsanlagen - Besondere Leistungen zu LPH 8 - Kostenkontrolle - Örtliche Bauüberwachung Die Leistungen sind in Zusammenarbeit mit der Bauoberleitung (BOL), des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) sowie der Umweltbaubegleitung (UBB) zu erbringen. BOL, SiGeKo und UBB werden separat beauftragt. Beauftragungen weiterer Leistungen, über die Bauüberwachung hinaus, an ein und denselben Auftragnehmer sind nicht möglich. Zeitlicher Ablauf: Die Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und somit die entsprechenden Bauüberwachungsleistung ist für Herbst / Winter 2026 (ca. ab Oktober 2026) anvisiert, der Brückenersatzneubau wird ca. Mitte 2027 starten. Eine Verzögerung bzw. Verlängerung einzelner Baufristen und damit auch der gesamten Baumaßnahme ist nicht auszuschließen und entsprechend bei der Kalkulation zu berücksichtigen. Die reine Bauzeit wird auf rund 40 Monaten veranschlagt. Der grundlegende Vertragszeitraum beginnt voraussichtlich im September 2026 nach Beauftragung der Bautätigkeit für das Regenrückhaltebecken und endet mit der vorbehaltlichen Annahme der Schlussrechnung des Brückenersatzneubaus.

71247000

Zuschlagskriterien

Der Preis (in EUR, netto) wird ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes. Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme. Für die Angebotswertung wird der Preis (in EUR, netto) wie folgt in eine Punkteskala von 0 bis 5 Punkten normiert: - 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. - 0 Punkte erhält ein fiktives Angebot mit dem 2,0-fachen des niedrigsten Preises. - Alle Angebote mit darüber liegenden Preisen erhalten ebenfalls 0 Punkte. - Die Punktermittlung für die dazwischen liegenden Preise erfolgt über eine lineare Interpolation mit bis zu drei Stellen nach dem Komma.