VergebenVergabebekanntmachungDienstleistungsauftragTED 97/2026

Generalplanung für den Neubau eines Bevölkerungsschutzzentrums

Veröffentlichung (ABl.)

11.05.2026

Vergabedatum

11.05.2026

Geschätzter Auftragswert

1,5 Mio. €

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Eingegangene Angebote

3 eingegangene Angebote

Sitz des Auftraggebers

Wolfenbüttel (38300) — DE91B

Beschreibung

Der Landkreis Wolfenbüttel avisiert die Errichtung eines Bevölkerungsschutzzentrums, um die anspruchsvollen und umfangreichen Aufgaben des kommunalen Katastrophenschutzes gewährleisten zu können.

CPV-Codes

71320000

Lose (1)

LOT-0001Generalplanung für den Neubau eines Bevölkerungsschutzzentrums

Das hierfür vorgesehene Gebäude soll auf dem Gelände nordwestlich der Mascheroder Straße in Wolfenbüttel realisiert werden. Es wird angestrebt, die Nutzung ab Anfang August 2029 aufnehmen zu können. Grundlage der Leistungserbringung stellt die bereits bestehende und seinerzeit genehmigte Entwurfsplanung der architecten gjh guder-jung-haemmerli Partnerschaftsgesellschaft mbB aus 2021 dar. Aufgrund eines Eigentümerwechsels und veränderter Rahmenbedingungen muss die bestehende Entwurfs-/Genehmigungsplanung im Wesentlichen wie folgt geändert werden: 1. Umplanung der Nutzflächen des Rettungsdienstes sowie der Fahrzeughalle nach aktuell geltenden DIN-Vorschriften sowie aktueller Bedarfsaufstellung 2. Optimierung des Raumkonzeptes der Ebene 0 für die Nutzung als Rettungswache 3. Umnutzung der Ebenen 1. OG und Staffelgeschoss für die Abteilung Bevölkerungsschutz sowie für den Katastrophenschutzstab 4. Sicherstellung des kontinuierlichen Betriebes durch technische Autarkie Näheres ist den Leistungsunterlagen zu entnehmen. Bei dieser Ausschreibung handelt es sich zunächst um die Durchführung des öffentlichen Teilnahmewettbewerbes. Soweit die Anzahl der Teilnahmeanträge, die alle formalen und inhaltlichen Anforderungen erfüllen, mehr als drei beträgt, wählt der Auftraggeber mindestens drei und maximal fünf Bewerber aus, die zu Abgabe von Erstangeboten aufgefordert werden. In der zweiten Stufe des Verfahrens fordert der Auftraggeber die über den Teilnahmewettbewerb ausgewählten Unternehmen unter Fristsetzung zur Abgabe eines Erstangebotes auf. Tritt der Auftraggeber in Verhandlungen ein, kann er im Rahmen der anschließenden Verhandlungsphase über Leistungsinhalte, Preise und Vertragsbedingungen unter Beachtung der Gebote von Transparenz und Gleichbehandlung verhandeln. Nach Beendigung der Verhandlungsphase bittet der Auftraggeber die Bieter um Abgabe verbindlicher, finaler Angebote. Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Die Einreichung des Teilnahmeantrages ist ausschließlich digital über das Vergabeportal zugelassen. Bewerber haben sich unverzüglich über die Richtigkeit der Vergabeunterlagen zu vergewissern. Um einen ordnungsgemäßen Verlauf der Ausschreibung zu gewährleisten, wird die Frist für das letzte Stellen von Bieterfragen auf den 01.12.2025 festgesetzt. Bei einer späteren Fragestellung kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht garantiert werden und führt nicht zwingend zu einer Fristverlängerung. Hinweis: Der Auftraggeber stellt bereits mit der Bekanntmachung des Teilnahmewettbewerbes auch die für die spätere Angebotsabgabe benötigten Unterlagen (Teil D der Vergabeunterlagen) bereit. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes dienen diese Unterlagen ausschließlich der frühzeitigen Information der Teilnehmer an dem Vergabeverfahren. Sie sind nicht mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.

71320000

Zuschlagskriterien

Anzahl vergleichbare Referenzen betreffend Hoch-bauvorhaben der öffentlichen Hand, Baukosten (Summe aus KG 300 und 400) mindestens 3 Mio. Euro (netto), Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI, Abschluss der Leistung 2020 bis 2025

Auftragnehmer