OffenAusschreibungDienstleistungsauftragTED 93/2026

LZ Gebietsbeauftragung 2026

Veröffentlichung (ABl.)

13.05.2026

Geschätzter Auftragswert

772.654 €

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

Berlin (10707) — DE300

Beschreibung

Für das neue Berliner Fördergebiet Potsdamer Straße des Bund-Länderprogramms Lebendige Zentren wird die Gebietsbeauftragung ausgeschrieben. Der Auftrag umfasst auch Teilleistungen eines Geschäftsstraßenmanagements. Das Förderprogramm Lebendige Zentren legt den Fokus auf die Anpassung, Revitalisierung und Stärkung von Zentren mit ihren angrenzenden Quartieren. Es werden Maßnahmen finanziert, die zur Aufwertung und Profilierung sowie zur Förderung der Nutzungsvielfalt beitragen. Das Programm fördert die Gestaltung multifunktionaler und attraktiver öffentlicher Räume sowie die Qualifizierung von Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Realisierung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sind Fördervoraussetzung. Darüber hinaus werden private Akteure im Rahmen von Kooperations- und Gebietsfondsprojekten für ihr Engagement im Gebiet unterstützt. Es sollen 2.600 Jahresarbeitsstunden inkl. des Anteils für das Geschäftsstraßenmanagement (500 Jahresarbeitsstunden) beauftragt werden. Der Vertrag soll für drei Jahre und drei Monate mit anschließender jährlicher Verlängerungsoption im Förderzeitraum geschlossen werden.

CPV-Codes

75000000

Lose (1)

LOT-0000LZ Gebietsbeauftragung 2026, Potsdamer Straße
772.654 €

Für das neue Berliner Fördergebiet Potsdamer Straße des Bund-Länderprogramms Lebendige Zentren wird die Gebietsbeauftragung ausgeschrieben. Der Auftrag umfasst auch Teilleistungen eines Geschäftsstraßenmanagements. Das Förderprogramm Lebendige Zentren legt den Fokus auf die Anpassung, Revitalisierung und Stärkung von Zentren mit ihren angrenzenden Quartieren. Es werden Maßnahmen finanziert, die zur Aufwertung und Profilierung sowie zur Förderung der Nutzungsvielfalt beitragen. Das Programm fördert die Gestaltung multifunktionaler und attraktiver öffentlicher Räume sowie die Qualifizierung von Sozial-, Kultur- und Bildungseinrichtungen. Die Realisierung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen sind Fördervoraussetzung. Darüber hinaus werden private Akteure im Rahmen von Kooperations- und Gebietsfondsprojekten für ihr Engagement im Gebiet unterstützt. Es sollen 2.600 Jahresarbeitsstunden inkl. des Anteils für das Geschäftsstraßenmanagement (500 Jahresarbeitsstunden) beauftragt werden. Der Vertrag soll für drei Jahre und drei Monate mit anschließender jährlicher Verlängerungsoption im Förderzeitraum geschlossen werden.

750000002026-10-012029-12-31

Zuschlagskriterien

Dem Angebot soll eine schriftliche Ausarbeitung auf maximal vier DIN-A-4-Seiten beiliegen (überzählige Seiten werden nicht bewertet), in der das bietende Büro sein Verständnis der Aufgabe und die wesentlich zu setzenden Schwerpunkte darstellen soll. Eine eigenständige Form ist zu wählen (kein Formblatt des Auftraggebers vorhanden). Weiterhin soll eine Aufstellung der Arbeitsstundenverteilung nach Personal sowie nach Leistungsbausteinen mit entsprechendem Personaleinsatz für alle Projektteammitglieder vorgenommen werden. Dies hat für die Jahre 2026 und 2027 zu erfolgen. Auszufüllen ist hierfür das den Vergabeunterlagen beigefügte Leistungsverzeichnis (Bereich 1. Personaleinsatz, Bereich 3. Stundenverteilung nach Leistungsbausteinen (LB1-LB6)). Dabei ist Folgendes zu beachten: Das Projektteam soll aus mind. zwei bis maximal drei Personen bestehen. Die Projektleitung ist mit mindestens 30 % der Jahresarbeitsstunden zu berücksichtigen. Die Projekthauptbearbeitung ist mit mindestens 30 % der Jahresarbeitsstunden zu berücksichtigen. Sofern eine dritte Person als Projektmitarbeit eingeplant wird, soll diese mit mindestens 15% der Jahresarbeitsstunden berücksichtigt werden. Es wird die methodische und konzeptionelle Herangehensweise der schriftlichen Ausarbeitung und der Stundenverteilung bewertet. Die Wertung erfolgt mittels Bewertungsstufen von 5-0. Es können auch Zwischennoten vergeben werden. In der Zuschlagsbewertung müssen als Mindesteignungsanforderung im Zuschlagskriterium Qualität des Angebots mind. 50 % der möglichen Punkte erreicht werden. Die Wertung der eingegangenen Erstangebote (und ggf. Folgeangebote) erfolgt durch Mitarbeitende bei SenStadt IV C sowie der entsprechenden Bezirke. Zusätzlich sind Angaben zur Verfügbarkeit und Erreichbarkeit des bietenden Büros für den Auftraggeber zu machen, sofern der Bürostandort nicht Berlin ist (auf max. einer Seiten DIN-A-4 zusätzlich). Diese fließen nicht mit in die Wertung ein.