OffenAusschreibungDienstleistungsauftragTED 91/2026

Sach- und Ertragsausfall-Versicherung

Veröffentlichung (ABl.)

11.05.2026

Vertragslaufzeit

2.0 Monate

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Sitz des Auftraggebers

Ingolstadt (85049) — DE211

Beschreibung

Der Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Vergabe einer Gebäude-, Inventar- und Ertragsausfall-Versicherung für die Versicherungsnehmerin und die Versicherten.

CPV-Codes

66510000

Lose (1)

LOT-0001Sach- und Ertragsausfall-Versicherung

Gegenstand ist ausschließlich die Versicherungsleistung (Übernahme eines Risikos gegen Entgelt) einschließlich der hierzu notwendigen Vertrags- und Schadenbearbeitungskosten. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von zwei Jahren, beginnend ab dem 01.01.2027, 12:00 Uhr vor. Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Vertragslaufzeit jeweils um ein weiteres Jahr, sofern er nicht mit einer Frist von sechs Monaten zum jeweiligen Jahresende schriftlich gekündigt wird. Folgende Versicherungssummen sind zu versichern: 1.108.777.552 EUR Gebäude zum Neuwert nach Wertzuschlag //117.110.118 EUR Betriebseinrichtung inkl. Vorräte zum Neuwert nach Wertzuschlag//645.774.705 EUR Ertragsausfall (3-Jahressumme, 36 MHZ)

665100002 Monate

Zuschlagskriterien

1. Schritt: Im Rahmen der Wertung wird unter den eingereichten Führungsangeboten zunächst das Angebot mit dem niedrigsten Prämiensatz ermittelt. Werden mehrere Prämiensätze abgefragt, wird zur Wertung aus den Prämiensätzen sowie der jeweiligen Berechnungsgrundlage (z. B. Jahresgesamtbausumme, Versicherungssumme) die Gesamtprämie als Wertungspreis ermittelt. Ist das danach beste Führungsangebot auch das Angebot mit dem niedrigsten Prämiensatz (Preis) insgesamt, wird dieses Angebot mit der angebotenen Maximalzeichnungsquote weiter berücksichtigt. Gibt es hingegen günstigere Beteiligungsangebote und ist die angebotene Führungsquote höher als 50 %, wird das Führungsangebot lediglich mit einer Zeichnungsquote in Höhe von 50 % berücksichtigt. 2. Schritt: Der restliche Anteil für die vollständige Deckung wird über die verbleibenden preislich günstigeren Beteiligungsangebote der Reihe nach entsprechend der angebotenen Zeichnungsquoten aufgefüllt. 3. Schritt: Sind keine preisgünstigeren Beteiligungsangebote in ausreichendem Umfang für eine Deckung von 100 % vorhanden, werden die bislang im 1. Schritt unberücksichtigten Zeichnungsquoten des ausgewählten Führungsangebotes und danach ggf. weitere preislich teurere Beteiligungsangebote der Reihe nach für die Zuschlagsentscheidung vorgesehen. Sofern das zuvor beschriebene Vorgehen zu dem Ergebnis führt, dass zur vollständigen Deckung des Risikos und damit zur Bildung des Versichererkonsortiums ein Anteil übrigbleibt, der unterhalb der Mindestquote liegt, kann auch unterhalb der Mindestquote ein Beteiligungsangebot berücksichtigt werden.Bei Angeboten, aus denen sich die gleiche Gesamtprämie ergeben würde, wird das Angebot mit der jeweils höheren, im Angebots- und Preisblatt angegebenen Zeichnungsquote bevorzugt berücksichtigt. Ist bei Angeboten, aus denen sich die gleiche Gesamtprämie ergeben würde, auch die angegebene Zeichnungsquote identisch, entscheidet das Los.

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