VergebenVergabebekanntmachungDienstleistungsauftragTED 89/2026

DIE_WB_BvA

Auftraggeber

Veröffentlichung (ABl.)

07.05.2026

Vergabedatum

07.05.2026

Geschätzter Auftragswert

55.000 € – 600.000 €

Vertragslaufzeit

55.0 Monate

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Bekanntmachung

Lose

3

Eingegangene Angebote

5 eingegangene Angebote

Sitz des Auftraggebers

Diedorf (86420) — DE276

Beschreibung

Gegenstand der Ausschreibung ist Vergabe von freiberuflichen "Planungsleistungen nach HOAI für die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (LOS_1) Tragwerksplanung (LOS_2) und Geotechnik (LOS_3) im Rahmen der Maßnahme "Errichtung Hochwasserrückhaltebecken am Webers Brünnele"

CPV-Codes

7100000071240000

Lose (3)

LOT-0001LOS_1 / Planungsleistungen INGENIEURBAU
425.000 €

Der Anhauser Bach ist ein Gewässer III. Ordnung und verläuft durch die Gemeinden Großaitingen, Bobingen und Diedorf von Süden nach Norden. Etwa 500 m nach der Unterquerung der Bundesstraße B 300 und der Bahnlinie Augsburg-Ulm mündet der Anhauser Bach in die Schmutter. Bereits im Jahr 2006 wurde eine vorgelagerte Variantenstudie durchgeführt, in welcher verschiedene Möglichkeiten für die Hochwasserrückhaltung am Anhauser Bach geprüft wurden. Als Vorzugsvariante wurde eine Kombination aus zwei Hochwasser-rückhaltebecken gewählt. Eines am Engelshofer Bach und eines am Anhauser Bach am Standort "Webers Brünnele". Erstgenanntes wurde bereits 2013 realisiert. Im Jahr 2019 wurde im Rahmen einer Gefährdungsermittlung am Anhauser Bach die hydraulische Leistungsfähigkeit im Siedlungsgebiet ermittelt. Das dabei erstellte Modell diente als Grundlage für die weitergehenden Untersuchungen im Rahmen einer Variantenstudie. Die Lage am Webers Brünnele wurde bereits im Rahmen der vorangegangenen Variantenstudie im Jahr 2006 festgelegt. Für das Hochwasserrückhaltebecken am Webers Brünnele wurden in einem vorgelagerten Schritt zwei mögliche Standorte untersucht und anschließend ein Standort gewählt. Für diesen Standort wurde nun vertiefend geklärt, bei welcher Betriebsweise (gesteuert / ungesteuert) und Beckengröße sich im Zusammenhang mit dem erzielbaren Drosselabfluss und dem damit einhergehenden notwendigen Ausbau im Unterlauf ein möglichst guter Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit, Hochwasserschutzwirkung, Naturschutz und Landschaftsbild ergibt. Durch Untersuchung der notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen im Unterlauf bei den jeweiligen Drosselabflüssen konnten für die unterschiedlichen Varianten die Wirtschaftlichkeit sowie die Eingriffe in den Naturraum bewertet werden. Die hierbei ermittelte am besten bewertete Variante soll nunmehr umgesetzt werden.

7124000055 Monate

Zuschlagskriterien

Darstellung der projekbezogenen technischen Herangehensweise, dabei hinsichtlich >> der Umsetzung der Projektziele in eine technische und wirtschaftliche Lösung >> Reduzierung Bauunterhaltskosten, Wirtschaftlichkeit bzgl. Lebenszykluskosten >> zeitliche Optimierung der Bauabwicklung Darstellung der operativen Herangehensweise hinsichtlich >> Unterstüzung im Förderwesen inkl. Vermeidung Rückforderungen >> Maßnahmen zur Optimierung der Baulogistik und der Bauzeit >> Häufigkeit und Dauer der Präsenz vor Ort während der Bauphase
LOT-0002LOS_2 / Planungsleistungen TRAGWERKSPLANUNG
55.000 €

Der Anhauser Bach ist ein Gewässer III. Ordnung und verläuft durch die Gemeinden Großaitingen, Bobingen und Diedorf von Süden nach Norden. Etwa 500 m nach der Unterquerung der Bundesstraße B 300 und der Bahnlinie Augsburg-Ulm mündet der Anhauser Bach in die Schmutter. Bereits im Jahr 2006 wurde eine vorgelagerte Variantenstudie durchgeführt, in welcher verschiedene Möglichkeiten für die Hochwasserrückhaltung am Anhauser Bach geprüft wurden. Als Vorzugsvariante wurde eine Kombination aus zwei Hochwasser-rückhaltebecken gewählt. Eines am Engelshofer Bach und eines am Anhauser Bach am Standort "Webers Brünnele". Erstgenanntes wurde bereits 2013 realisiert. Im Jahr 2019 wurde im Rahmen einer Gefährdungsermittlung am Anhauser Bach die hydraulische Leistungsfähigkeit im Siedlungsgebiet ermittelt. Das dabei erstellte Modell diente als Grundlage für die weitergehenden Untersuchungen im Rahmen einer Variantenstudie. Die Lage am Webers Brünnele wurde bereits im Rahmen der vorangegangenen Variantenstudie im Jahr 2006 festgelegt. Für das Hochwasserrückhaltebecken am Webers Brünnele wurden in einem vorgelagerten Schritt zwei mögliche Standorte untersucht und anschließend ein Standort gewählt. Für diesen Standort wurde nun vertiefend geklärt, bei welcher Betriebsweise (gesteuert / ungesteuert) und Beckengröße sich im Zusammenhang mit dem erzielbaren Drosselabfluss und dem damit einhergehenden notwendigen Ausbau im Unterlauf ein möglichst guter Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit, Hochwasserschutzwirkung, Naturschutz und Landschaftsbild ergibt. Durch Untersuchung der notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen im Unterlauf bei den jeweiligen Drosselabflüssen konnten für die unterschiedlichen Varianten die Wirtschaftlichkeit sowie die Eingriffe in den Naturraum bewertet werden. Die hierbei ermittelte am besten bewertete Variante soll nunmehr umgesetzt werden.

7124000055 Monate

Zuschlagskriterien

>> Qualifikation, Erfahrung und Anzahl Referenzen der eingesetzten Projektleitung sowie der stellv. Projektleitung in der Planung & Überwachung von vergleichbaren Tragwerksplanungsleistungen hinsichtlich Inhalt, Schwierigkeitsgrad und Komplexität über die gestellten Mindestbedingungen hinaus >> zusätzliche Spezialisierungen hinsichtlich der gestellten Planungsaufgabe
LOT-0003LOS_3 / Planungsleistungen GEOTECHNIK
120.000 €

Der Anhauser Bach ist ein Gewässer III. Ordnung und verläuft durch die Gemeinden Großaitingen, Bobingen und Diedorf von Süden nach Norden. Etwa 500 m nach der Unterquerung der Bundesstraße B 300 und der Bahnlinie Augsburg-Ulm mündet der Anhauser Bach in die Schmutter. Bereits im Jahr 2006 wurde eine vorgelagerte Variantenstudie durchgeführt, in welcher verschiedene Möglichkeiten für die Hochwasserrückhaltung am Anhauser Bach geprüft wurden. Als Vorzugsvariante wurde eine Kombination aus zwei Hochwasser-rückhaltebecken gewählt. Eines am Engelshofer Bach und eines am Anhauser Bach am Standort "Webers Brünnele". Erstgenanntes wurde bereits 2013 realisiert. Im Jahr 2019 wurde im Rahmen einer Gefährdungsermittlung am Anhauser Bach die hydraulische Leistungsfähigkeit im Siedlungsgebiet ermittelt. Das dabei erstellte Modell diente als Grundlage für die weitergehenden Untersuchungen im Rahmen einer Variantenstudie. Die Lage am Webers Brünnele wurde bereits im Rahmen der vorangegangenen Variantenstudie im Jahr 2006 festgelegt. Für das Hochwasserrückhaltebecken am Webers Brünnele wurden in einem vorgelagerten Schritt zwei mögliche Standorte untersucht und anschließend ein Standort gewählt. Für diesen Standort wurde nun vertiefend geklärt, bei welcher Betriebsweise (gesteuert / ungesteuert) und Beckengröße sich im Zusammenhang mit dem erzielbaren Drosselabfluss und dem damit einhergehenden notwendigen Ausbau im Unterlauf ein möglichst guter Kompromiss aus Wirtschaftlichkeit, Hochwasserschutzwirkung, Naturschutz und Landschaftsbild ergibt. Durch Untersuchung der notwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen im Unterlauf bei den jeweiligen Drosselabflüssen konnten für die unterschiedlichen Varianten die Wirtschaftlichkeit sowie die Eingriffe in den Naturraum bewertet werden. Die hierbei ermittelte am besten bewertete Variante soll nunmehr umgesetzt werden.

7124000055 Monate

Zuschlagskriterien

> Qualifikation, Erfahrung und Anzahl Referenzen der eingesetzten Projektleitung sowie der stellv. Projektleitung in der geotechnischen Fachbauleitung einschließlich Fremdüberwachung Erdbau über die gestellten Mindestbedingungen hinaus >> zusätzliche Spezialisierungen hinsichtlich der gestellten Planungsaufgabe